Hier erfährst du einiges über die zauberhafte Welt der Kräuter, Hausmittel und Verarbeitungen.

Gänseblümchencreme „Servus“

Nach meinem tollen Besuch von Redakteurin Silvia und Fotografin Barbara schreibe ich hier nun das Rezept aus dem „Servus Magazin“ auf.
Gänseblümchencreme „Servus“: 25 g Gänseblümchen-Auszugsöl mit 3 g Bienenwachs und 0,7 g Tegomuls im Wasserbad schmelzen. In einem zweiten Becherglas 30 g Gänseblümchentee mit 3 Tr. Glycerin auf dieselbe Temperatur erwärmen und tropfenweise in die Fettphase rühren. Bei Handwärme 5 Tr. ätherisches Rosengeranienöl in die Creme einrühren.

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Diese Gänseblümchencreme beruhigt spröde und rissige Haut, lindert Juckreiz und ist eine wunderbare Pflege für Gesicht und Hände.

Vogelfutter

In einem naturnahen Garten fühlen sich Vögel besonders wohl. Ich habe mehrere Futterstellen für sie gemacht. Dafür wird Fett geschmolzen, das kann eine Mischung aus gleichen Teilen Schweineschmalz, Rindertalg und Kokosfett sein – Rindertalg alleine wäre nämlich zu hart. In 500 g dieser Fettmischung schütte ich 600-700 g einer Körnermischung hinein. Etwas abkühlen lassen und die Masse auf Zapfen streichen oder in Töpfe füllen. Hier bitte einen Ast zum Hinsitzen hineinstecken. In mehrere Holzstücke hat mein Mann runde Löcher gebohrt, diese sind leicht zu befüllen.

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Du darfst Samen von Hirse, Disteln, Kletten, Vogelmiere, Nachtkerze, Knöterich, Breitwegerich, Mohn und Löwenzahn aber auch Apfelkerne und Kürbiskerne sammeln und dazumischen.

Räuchern

Besonders geeignet sind Kräuter mit viel ätherischem Öl, also jene, die gut duften: Melisse, Lavendel, Thymian, Majoran, Salbei, Rosmarin, Rose und alle Minzen wie Pfefferminze oder Apfelminze. Getrocknete Körner und Samen von Fenchel und Anis sind verwendbar, ebenso die Nadeln von Fichte oder Tanne. Ich streue die Blüten und Blätter auf ein Sieb, das in großem Abstand zur Flamme liegt. So verbrennen bzw. verrauchen sie nicht, sondern verdampfen in der Wärme. Die freigesetzten ätherischen Öle duften besonders mild und wohlig.

Räuchern Dämpfen

 

 

Diese sanfte Methode nennt man „Dünsten“, sie wird oft angenehmer empfunden, als die „Räucherung mit Kohle“.

Wärmender Muskelbalsam

Für beanspruchte oder verhärtete Muskeln kannst du dir einen Balsam zubereiten, der die Muskeln wärmt, entkrampft sowie Enzündungen und Schmerzen lindert. Dafür schmilz in einem Wasserbad 3 g Bienenwachs in 30 g Johanniskrautöl. Aus dem Wasserbad nehmen und in der Restwärme 5 g Kokosfett auflösen. Jetzt darfst du bis zu 10 Tr. ätherische Öle einrühren. Ich habe folgende verwendet: 4 Tr. Nelkenknospe, 4 Tr. Zimtblätter und 2 Tr. Rosmarin. Dieser Balsam ist geschmeidig und lässt sich wunderbar auf der Haut verteilen.

Balsam

 

 

Viel Spaß beim Nachrühren!

Bienentränke

Viele Bienen, Wespen und andere Insekten sind bei heißem Wetter dankbar für eine Möglichkeit Wasser zu trinken. Dafür habe ich eine schöne große Schüssel als Bienentränke aufgestellt. Bitte leg unbedingt einen Stein oder ähnliches ins Wasser, damit die Insekten gut landen und auch wieder wegfliegen könnnen – sonst würden leider immer wieder welche ertrinken.

Bienentränke

 

 

Nun kannst du sie bei ihrem eifrigen Tun gut beobachten.

Apfelbutter

Immer wieder steht man vor der Frage, was man mit der Schwemme an eigenen Bio-Äpfeln tun könnte. Neben Apfelsaft, getrockneten Apfelringen, Strudel und Kompott hier mein Rezept einer Apfelbutter. 1,5 kg Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Mit 400 g Zucker, 200 ml Apfelsaft und den Gewürzen in einem großen Topf einkochen bis ein Mus entsteht. Du kannst evtl. ganze Apfelstücke noch mit dem Kochlöffel zerdrücken. In Gläser einfüllen und beschriften. Ich habe folgende Gewürze genommen: je 1 Prise Zimt, Muskatnuss, Kardamom, einige Anissamen und 6 Gewürznelken, alle gemörsert. Du kannst natürlich alle Gewürze abändern.

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Viel Spaß beim Nachkochen!

Duftender Hände-Desinfektionsspray

Neben dem oftmaligen Händewaschen ist das Desinfizieren der Hände im Moment unerlässlich. Ich lege auch hier großen Wert auf sehr gute Qualität und verrate euch mein beliebtes Rezept. Ich verwende 100 ml hochprozentigen Alkohol von einem Schnapsbrenner aus der Region (Edle Tropfen Selinschek) und mische 20 ml Zitronenschalenhydrolat aus bio-Zitronen dazu, welches ich selbst destilliert habe. Dann kommen noch 2 g Glycerin als Feuchtigkeitspflege und 70 Tropfen ätherische Öle dazu. Hier kannst du die Düfte selber aussuchen, es sollten jedoch immer welche mit keimhemmender Wirkung sein, wie z.B. Eukalyptus, Pfefferminze, Lavendel, Zitrone oder Teebaum uvm.

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Der Alkoholgehalt liegt bei diesem Händedesinfektionsmittel bei über 70% – angenehmer Duft und perfekte Wirkung.
So kriegen wir das hin.

Pflegende Handcreme

Reichlich beanspruchte Hände freuen sich über eine Extraportion Pflege. Dafür ist eine Handcreme bestens geeignet, evtl. sogar mit einer angenehmen Handmassage verbunden. In einem guten Ringelblumenöl wird Mangobutter und ein Emulgator, ich nehme Lamecreme, geschmolzen. In einem separaten Glas wird die dreifache Menge an Lavendelhydrolat und Lavendeltinktur mit ein paar Tropfen Glycerin auf die gleiche Temperatur erwärmt. Dann wird beides unter kräftigem Rühren gut verbunden. Bei Handwärme dürfen hochwertige Wirkstoffe und ätherisches Lavendelöl dazugetropft werden.

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Diese Creme fühlt sich gleich gut wie eine gekaufte an. Sie verteilt sich wunderbar auf der Haut und spendet viel Feuchtigkeit.

Händewaschen mit Seife

Seife ist nicht gleich Seife. Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen industriell produzierter und im Handwerk hergestellter Seife. Probieren Sie es aus – die Pflege wird jeden überzeugen! Die handgerührten Seifen sind rückfettend und aus regionalen bzw. heimischen Fetten und Ölen. Weitere Zusätze wie Blüten, Kräutertee oder Kräuterpulver kommen direkt aus dem eigenen Garten. Jeder kann den Grad der Überfettung selber wählen und somit dieselben Seifenstücke auch zum Duschen verwenden. Alle handgemachten Seifen sind basisch.

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Obendrein sind sie hübsch anzusehen und ein tolles Geschenk, über das sich jeder freut.

Staudensonnenblume

Die mehrjährige Staudensonnenblume leuchtet mit vielen gelben Blüten. Sie ist bis in den Herbst für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge eine wichtige Nektarpflanze. Wie auch bei der einjährigen Sonnenblume kann man die gelben Blütenblätter der Staudensonnenblume essen. Sie haben keine vorrangige Heilwirkung, sehen als leuchtendgelbe Dekoration doch sehr fröhlich aus und haben frisch gepflückt einen angenehm neutralen Geschmack. Sie lassen sich auch sehr leicht trocknen und peppen einen Wintertee mit ihrem gelben Farbton auf.

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Sonnenblumenkerne bilden sie leider keine aus.