Hier erfährst du einiges über die zauberhafte Welt der Kräuter, Hausmittel und Verarbeitungen.

Lipgloss „Rosenkuss“

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Dieses Rezept für einen schimmernden Lipgloss kann man in ein Doserl füllen oder in einen Lippenstreicher. Dafür wird zuerst aus Damaszenerrosen ein Mazerat in Jojoba- und Kokosöl hergestellt. Von diesen Auszugsölen nimmt man 8 g Jojobaöl und 4 g Kokosöl, 5 g Rizinusöl sowie 3 g Bienenwachs. Diese erwärmt man im Wasserbad, bis das Bienenwachs geschmolzen ist. Dann gibt man 2 g Lysolecithin sowie eine Messerspitze roter Farbe dazu. Bei Handwärme kommen 2 Tr. ätherisches Öl Rosenholz dazu. Rasch abfüllen.

Lipgloss

Das Rizinusöl gibt einen schönen Glanz auf den Lippen.

Kräuterbutter mit Salbei

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Los geht´s: Kräuter ernten, Schlagrahm zu Butter rühren und beides miteinander vermischen. Ich habe mich für eine Salbei-Butter entschieden. Sehr hübsch sieht es aus, wenn du noch zusätzlich viele Blüten dazugibst. Ich lasse die Kräuterbutter gerne natur, aber es ist durchaus möglich etwas Salz oder einen Spritzer Zitronensaft zuzufügen.

Butter Salbei (5)

 

Die Kräuterbutter kannst du gerne in einem Holzmodel formen. Sieht hübsch aus.

Rosmarin-Salz

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Der Rosmarin gedeiht in unseren Breiten meistens sehr gut und wächst üppig. Da fallen beim Rückschnitt zahlreiche Äste für ein Rosmarin-Salz an. Gib reichlich Rosmarinnadeln, ein Lorbeerblatt, einige Thymianzweige, einige Salbeiblätter, zwei Pfefferkörner und Salz in eine Gewürzmühle oder deinen Mörser. Das Verhältnis Kräuter zu Salz soll 3:1 sein. Mahle alles zu feinem Pulver. Wenn du frische Kräuter verwendest, so trockne das Pulver bei geringer Wärme, bis es völlig durchgetrocknet ist. Mit getrockneten Kräutern kannst du es sofort abfüllen und beschriften.

Salz Rosmarin (7)

Mit einem hübschen Etikett ist dein Rosmarin-Salz ein tolles Muttertagsgeschenk.

Hopfensprossen

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Im Frühling wachsen die jungen Sprossen des Wilden Hopfens im Wald in die Höhe. Sie sind im Uhrzeigersinn rechtsdrehend und versuchen mit ihren Haken angrenzende Bäume und Sträucher zu erklimmen. Ernte die obersten 20 cm, die sind zart und fein. Erhitze in einer Pfanne etwas Butter und brate die Hopfensprossen 2-3 Minuten.

Hopfen (1) Sprossen

 

So zubereitet sind sie eine tolle Vorspeise oder eine weitere Beilage zu deinem Hauptgericht. Gutes Gelingen!

Gänseblümchencreme „Servus“

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Nach meinem tollen Besuch von Redakteurin Silvia und Fotografin Barbara schreibe ich hier nun das Rezept aus dem „Servus Magazin“ auf.
Gänseblümchencreme „Servus“: 25 g Gänseblümchen-Auszugsöl mit 3 g Bienenwachs und 0,7 g Tegomuls im Wasserbad schmelzen. In einem zweiten Becherglas 30 g Gänseblümchentee mit 3 Tr. Glycerin auf dieselbe Temperatur erwärmen und tropfenweise in die Fettphase rühren. Bei Handwärme 5 Tr. ätherisches Rosengeranienöl in die Creme einrühren.

Creme Gänseblümchen (6)a

 

Diese Gänseblümchencreme beruhigt spröde und rissige Haut, lindert Juckreiz und ist eine wunderbare Pflege für Gesicht und Hände.

Vogelfutter

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In einem naturnahen Garten fühlen sich Vögel besonders wohl. Ich habe mehrere Futterstellen für sie gemacht. Dafür wird Fett geschmolzen, das kann eine Mischung aus gleichen Teilen Schweineschmalz, Rindertalg und Kokosfett sein – Rindertalg alleine wäre nämlich zu hart. In 500 g dieser Fettmischung schütte ich 600-700 g einer Körnermischung hinein. Etwas abkühlen lassen und die Masse auf Zapfen streichen oder in Töpfe füllen. Hier bitte einen Ast zum Hinsitzen hineinstecken. In mehrere Holzstücke hat mein Mann runde Löcher gebohrt, diese sind leicht zu befüllen.

 Vogelfutter (7)

Du darfst Samen von Hirse, Disteln, Kletten, Vogelmiere, Nachtkerze, Knöterich, Breitwegerich, Mohn und Löwenzahn aber auch Apfelkerne und Kürbiskerne sammeln und dazumischen.

Räuchern

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Besonders geeignet sind Kräuter mit viel ätherischem Öl, also jene, die gut duften: Melisse, Lavendel, Thymian, Majoran, Salbei, Rosmarin, Rose und alle Minzen wie Pfefferminze oder Apfelminze. Getrocknete Körner und Samen von Fenchel und Anis sind verwendbar, ebenso die Nadeln von Fichte oder Tanne. Ich streue die Blüten und Blätter auf ein Sieb, das in großem Abstand zur Flamme liegt. So verbrennen bzw. verrauchen sie nicht, sondern verdampfen in der Wärme. Die freigesetzten ätherischen Öle duften besonders mild und wohlig.

Räuchern Dämpfen

 

 

Diese sanfte Methode nennt man „Dünsten“, sie wird oft angenehmer empfunden, als die „Räucherung mit Kohle“.

Wärmender Muskelbalsam

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Für beanspruchte oder verhärtete Muskeln kannst du dir einen Balsam zubereiten, der die Muskeln wärmt, entkrampft sowie Enzündungen und Schmerzen lindert. Dafür schmilz in einem Wasserbad 3 g Bienenwachs in 30 g Johanniskrautöl. Aus dem Wasserbad nehmen und in der Restwärme 5 g Kokosfett auflösen. Jetzt darfst du bis zu 10 Tr. ätherische Öle einrühren. Ich habe folgende verwendet: 4 Tr. Nelkenknospe, 4 Tr. Zimtblätter und 2 Tr. Rosmarin. Dieser Balsam ist geschmeidig und lässt sich wunderbar auf der Haut verteilen.

Balsam

 

 

Viel Spaß beim Nachrühren!

Bienentränke

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Viele Bienen, Wespen und andere Insekten sind bei heißem Wetter dankbar für eine Möglichkeit Wasser zu trinken. Dafür habe ich eine schöne große Schüssel als Bienentränke aufgestellt. Bitte leg unbedingt einen Stein oder ähnliches ins Wasser, damit die Insekten gut landen und auch wieder wegfliegen könnnen – sonst würden leider immer wieder welche ertrinken.

Bienentränke

 

 

Nun kannst du sie bei ihrem eifrigen Tun gut beobachten.

Apfelbutter

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Immer wieder steht man vor der Frage, was man mit der Schwemme an eigenen Bio-Äpfeln tun könnte. Neben Apfelsaft, getrockneten Apfelringen, Strudel und Kompott hier mein Rezept einer Apfelbutter. 1,5 kg Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Mit 400 g Zucker, 200 ml Apfelsaft und den Gewürzen in einem großen Topf einkochen bis ein Mus entsteht. Du kannst evtl. ganze Apfelstücke noch mit dem Kochlöffel zerdrücken. In Gläser einfüllen und beschriften. Ich habe folgende Gewürze genommen: je 1 Prise Zimt, Muskatnuss, Kardamom, einige Anissamen und 6 Gewürznelken, alle gemörsert. Du kannst natürlich alle Gewürze abändern.

Apfel (6)angepasst

 

 

Viel Spaß beim Nachkochen!