Hier gibt es rückblickende Beschreibungen meiner Kräuterkurse und Wanderungen.
Das ORF Wetter kommt aus Mureck
An einem herrlichen Frühlingstag besuchte Robert Sturmer wieder einmal das Städtchen Mureck. Der Wetterbeitrag wurde in den MurAuen und bei der Murecker Schiffsmühle gedreht. Das sonnige Wetter strahlte am Abend auf allen steirischen Bildschirmen. „Unser“ Kameramann Klaus Ibitz brachte die grünen Bärlauchblätter und Knospen gestochen scharf ins Bild. Sobald die Blätter nicht mehr geeignet sind für eine Ernte, darf man die Knospen und Blüten verwenden. Sie schmecken fein nach Knoblauch und sind angenehm scharf.
- Bärlauchknospen pflücken
- Knospen sind essbar
- Das Wetter-Team
Radiobeitrag „Zu Gast in Downtown Bad Radkersburg“
Diesmal war Christian Neuhold von Radio Helsinki bei mir im Kräuterglück und wollte so vieles über Kräuter erfahren. Wir sprachen über meinen Garten, das Sammeln von Kräutern, die verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten, die Heilwirkungen und natürlich über meine beiden Bücher. Seifenliebe und Kräuterglück mit passender Musik wurde am 18.3.2026 ausgestrahlt.
Zum Nachhören findest du die einstündige Sendung „Zu Gast in Downtown Bad Radkersburg“ hier.
Männer Poltern
Herzlichen Glückwunsch – alles Gute! Und vor der Hochzeit wurde bei mir im Kräuterglück kreativ gepoltert. Es drehte sich alles ums Thema „Zirbe“. Die Männer kamen am Vormittag als Überraschung für den Bräutigam zum Seifenmachen. Nach einem guten Schluck Bier wurden Seifen geraspelt, gefärbt, mit Zirbenhydrolat und ätherischem Zirbenöl beduftet und modelliert. Zeitgleich erhitzten wir in der Destille Zirbenholz. Das fertige Zirbenhydrolat wurde in Sprayflaschen gefüllt und mitgenommen. Ab und zu ein Schluck Zirbengeist schmeckte der lustigen und gesprächigen Polterrunde.
- Bräutigam im Kräuterglück
- Zirbenspäne räuchern
- Zirbenseifen & Hydrolat
- Seifen raspeln
- Zirbenseifen modellieren
- Zirbenholzspäne
- Zirbenholz destillieren
- Pegis Polterrunde
Adventkranzwanderung
In der Vorweihnachtszeit wünscht man sich ein bisschen Ruhe, Gemütlichkeit, Herzenswärme und Freude. Mit hausgemachten Lavendelkeksen, Lebkuchen und Tee war diese „Auszeit“ eine Wohlfühlzeit für mich! Zuerst ließen wir bewusst den Alltag hinter uns und sammelten tolle Naturmaterialien. In der Werkstatt wurden damit von Anfängern und Könnern Kränze gestaltet, die einfach großartig aussehen. Jeder Kranz ist wunderschön – mit Liebe zum Detail – von Hand gemacht. Viel Freude mit euren Schmuckstücken!
Seifenkurs in der Schule
Einen praktischen Schultag gab es im Rahmen des Chemieunterrichtes an der MS Radkersburg. Natriumhydroxid wird zur Herstellung von Seifen verwendet. Den sicheren Umgang mit der angerührten Natronlauge haben die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen gelernt. Es wurden zwei verschiedene Seifen mit unterschiedlichen Düften hergestellt. Die Techniken zum Befüllen der Formen wurden kurz vorgezeigt und mit Begeisterung und Kreativität ausgeführt. Ich kann euch nur ein großes Lob aussprechen: Die fertigen Seifen sind euch wunderschön gelungen!
- Osterseifen
- Abwiegen der Fette
- Abwiegen der Öle
- Rühren des Seifenleims
- Einfüllen des Seifenleims
- Swirln und Gestalten
- Blütenpulver sieben
- Feedback einer Schülerin
Fotos wurden von Katharina Berghold, Chemie-Lehrerin, zur Verfügung gestellt.
Sommerkräuteressig aus dem Biosphärenpark
Es gibt eine monatliche Veranstaltung im Biosphärenpark Unteres Murtal. Im August war ich mit interessierten Damen und Kräuterprofis im Bereich der Murecker Murbrücke im Auwald unterwegs und wir haben Sommerkräuter gesammelt. Es gab viel zu hören und zu sehen. Mit der Lupe wurden die gelben „bitteren Punkte“ und der kleine Samen von Hopfenzapfen entdeckt. Die Kanadische Goldrute und das Drüsige Springkraut setzen gelbe und rosa-pinke Farbtupfer in die Aulandschaft. Erst auf dem Rückweg erwischte uns ein Starkregen und so wurde in der Kräuterküche der Sommerkräuteressig liebevoll als „Waschelnass-Essig“ etikettiert.
- Im Biosphärenpark
- Lernen und Sammeln
- Hopfen Goldrute Springkraut Kratzbeere Brennnessel
- Sommerkräuter-Essig
Ferienspass Wildkräuterjause
Überall wachsen Kräuter, die man sammeln und essen darf. Beim Ferienspass in Bad Radkersburg und in Bad Gleichenberg machten die Kinder einfach ihre Wildkräuterjause selber. Und wir vermieden Plastik in jeglicher Form und legten Wert auf regionale Zutaten. Es wurden Frischkäsekugerln in bunten Blüten gewälzt, es wurden Brennnesseln in den Aufstrich gemischt, es wurde ein Wiesendudler angesetzt und ein pink-blauer Zaubertrank hergestellt. Und natürlich lernten die Kinder viele Wildkräuter und deren Vitamin-C-Gehalt kennen. Ein Fingerreim und das Gänseblümchenlied wurden erlernt. Das Märchen vom Gänseblümchen wurde vorgelesen. Sehr beliebt waren das Rennen und Fliegen mit dem Kräuterhexenbesen und das Spiel „Die Kräuterfee geht um“.
- Wildkräuterjause
- Brennnesselhaare schauen
- Die Kräuterfee geht um
- Blüten und Blätter
- Gruppenfoto
- Bunte Frischkäsekugerln
- Kräuter unter der Lupe
- Kräuterbüschel
Ferienspass Ringelblumensalbe rühren
In den Ferien gibt es viel zu tun – man kann zum Beispiel eine Ringelblumensalbe rühren. Beim Ferienspass in Mureck sind mehrere Kinder zu mir ins Kräuterglück gekommen und haben ihre eigene Salbe gemacht. Zuerst wurden die Blüten mit einem guten Öl angesetzt. Das Warten haben wir mit Kräutermärchen überbrückt. Das fertige Ringelblumenöl wurde erhitzt und hartes Bienenwachs darin eingeschmolzen. Jedes Kind hat seine eigene Salbe ins Schraubglas gefüllt. Die Etiketten wurden bunt bemalt und beschriftet.
Wann verwendet man nun diese Ringelblumensalbe? Für die Antwort fragst du am besten die Kinder, sie kennen sich damit aus und wissen sehr gut Bescheid.
Essbare Kräuter im Schulgarten
In der Wiese vor und hinter der MS Mureck wachsen tolle Wiesenkräuter. Mit einer Schulklasse habe ich im Rahmen des Biologieunterrichts die Kräuter näher betrachtet. Wir haben gekostet, daran gerochen und die Pflanzenteile zerrieben um an den heilkräftigen Zellsaft zu kommen. Wichtig war: welche Blätter und Blüten kann man essen? Die Schülerinnen und Schüler haben sich die Namen der Pflanzen aufgeschrieben, die ihnen gut schmeckten oder taugten. Verblüfft und begeistert waren sie darüber, dass ein Kräutl nach Champignons schmecken kann und ein anderes nach Gurken.
- Spitzwegerich
- Wilde Karde – Badewanne
- Meine essbaren Kräuter
- Quetschen der Blätter
















































