Hier gibt es rückblickende Beschreibungen meiner Kräuterkurse und Wanderungen.
Kreatives Poltern
Eine Braut und ihre Freundinnen waren bei mir im Kräutergarten und haben „kreativ gepoltert“. Die Sonne lachte, vom Apfelbaum hingen weiße Herzen und zur Abkühlung stand ein Rosenblütenbad bereit. Zum Anstoßen gab es einen fruchtigen Aperitif und ein Geschenk für die Braut. Danach ging es ans Kräuterverarbeiten. Gewünscht waren duftende Blütenkranzerln für den Kopf und die Handgelenke. Die geschickten Hände der Damen verwandelten Rose, Schafgarbe und Lavendel in edle Schmuckstücke. Mit jeder Handbewegung verbreitete sich der Duft von Zitronenmelisse und Pfefferminze. Es war bunt – lustig – kreativ – und einfach duftig!
- Rosenblütenbad
- Willkommenstrunk
- Beerenaperitif
- Kreative Braut
- Kreatives Poltern
- Blütenkranzerl Rose
- Blütenkranzerl Lavendel
- Duft-Armbänder
Buch „Unsere Kräuterfrauen“
Möchtest du einen Blick ins Buch werfen? Bitteschön.
Das unscheinbare Gänseblümchen ist auf vier Seiten der Star. Es wächst unter Schnee und Eis, hat den großen Auftritt im Frühling und wächst bis in den Spätherbst hinein. Bellis wird auch „die ausdauernde Schöne“ genannt und das beschreibt sie sehr treffend. Die Haupteinsatzgebiete sind Husten und Haut. Es wirkt schleimlösend und auswurffördernd, wundheilend und juckreizstillend. Es ist „die Kinderblume“ und sollte in keinem Kindertee fehlen. Auch für Tinkturen und Ölauszüge ist es gut geeignet und kann seine Heilkraft in Salben und Cremen entfalten.
Das Buch ist unter der ISBN 9783710403798 zu erwerben.
Wildkräuterwanderung
Ausgebucht und alles aufgegessen – so kann man die Wildkräuterwanderung in Muggendorf zusammenfassen. Die Veranstaltung wurde von der Klima- und Modellregion Wein- und Thermenregion Südoststeiermark geplant und von Romana Gerger, Lokale Energie Agentur LEA GmbH, und Karl Lenz vom Blaurackenverein LEiV mitorganisiert. Vom Startpunkt bei der Tauchenrast ging es gleich auf zwei naturbelassene Wiesen und einen Weg entlang bis zum Pferdehof der Familie Lechner. Viele wohlschmeckende Wildkräuter wurden gesammelt, erklärt, daran geschnuppert und gekostet. So mancher Kräuterliebhaber wunderte sich, was alles roh essbar ist. Besprochen wurden Gundelrebe, Löwenzahn, Schafgarbe, Labkraut, Brennnessel, Wilde Möhre, Wiesenflockenblume, Rotklee, Witwenblume, und noch einige unbekanntere Pflanzen. Die Blätter und Blüten wurden fein geschnitten. Ein Teil wurde mit Topfen und Sauerrahm zu Aufstrichen verarbeitet. In dem anderen Teil wurden Frischkäsekugerln gerollt – immer nur eine Blüte oder Pflanze. Das sieht hübsch aus und schmeckt fantastisch!
Kurs – Lavendelkörberl nähen
Sieben interessierte Damen wollten die Technik des Korbnähens erlernen und geschickte Hände schufen an einem Abend aus geputzten Lavendelhalmen ein feines Körberl mit Nadel und Spagat. Die Begeisterung und der Spaß waren groß. Jedes einzelne Stück ist sehr gut gelungen – und zusätzlich verströmt es einen herrlichen Lavendelduft.
Buchpräsentation, Lesung & Workshop
„D
as Seifen-Rezeptbuch“ wurde mit einer Lesung präsentiert und mit einem Workshop-Teil aufgelockert. Ich erklärte anhand eines frischen Seifenblockes die spezielle Muschel-Technik und zeigte deren besondere Schneide-Technik. Viele weitere Techniken, manche raffiniert und andere einfach, wurden an diesem Abend hinterfragt. Abschließend wurden die Videos im Buch angesehen.
Seifenliebhaber werden von den Möglichkeiten überrascht und Seifensieder begeistert sein.
Danke für die Zusammenarbeit mit dem Team vom Murkostladen Ernst Gregorc.
Alle Rezepte im Buch sind palmölfrei und mit einem Blick auf den Umweltschutz mit Ölen aus dem Küchenkastl leicht nachzumachen.
Kurs – DIY Currymischungen
Es heißt, jedes Haus hat seine eigene Hausmischung. Die Teilnehmerinnen entschieden sich für eine scharfe Gewürzmischung, die an Thai-Curry erinnert und gebrauchsfertig zu feinem Pulver vermahlen wurde. Als Besonderheit suchten sie sich ein zweites Rezept aus, in dem die Zutaten grob in eine Gewürzmühle kommen und erst beim Kochen frisch gemahlen werden. So ist höchste Curry-Qualität garantiert.
Kurs – Dekoherzen
Ein Blütenherz am Gartenzaun oder an der Eingangstür heißt Besucher „Herzlich Willkommen“! Diese wunderschöne Deko wurde mit frischen und getrockneten Kräutern auf einen Draht gebunden. Die verwendeten Kräuter sind: Lavendel, Goldrute, Rosmarin, Labkraut, Hortensie, Frauenmantel und Kratzbeere. Hier ist der Beweis: mit bisher Null Erfahrung gelingt unter Anleitung ein so wunderschönes Dekoherz. Die Freude war herzlich und riesengroß.
Ich bastel gerne wieder mit euch!
Kräutermärchen
Meine Kräutermärchen sind von mir selbst erfunden und aufgeschrieben. Sie handeln von allerhand bekannten Kräutern und enthalten immer einen wahren Hintergrund. Manchmal geht es um besondere Eigenschaften von Kräutern, manchmal erzählen sie warum Blüten eine Farbe bekommen haben. Und du erfährst warum der Löwenzahn tief gezähnte Blätter hat und warum die Wegwarte am Wegesrand wächst. Über diese Kräutermärchen und Geschichten kannst du staunen und dich manchmal wundern.
Kurs – Gewürzmischungen und Kräutersalz
„Das weiße Gold“ Salz ist für uns Menschen lebensnotwendig. Im Kurs ist das Natursalz aus Österreich das beliebteste, es gab auch Meersalz und Himalayasalz, mit Körnung von grob bis fein. Wir stellten duftende Gewürzmischungen her. Mit frischen Kräutln aus dem Garten wurde ein sehr aromatisches Salat-Salz ein Rosmarinsalz und ein Gundelrebensalz gemischt. Einfach herzustellen ist das beliebte mediterrane Salz für die Grillsaison. Und schließlich fingen wir mit buntem Salz den Sommer in unsere Gläser.
Vortrag – Hildegard von Bingen für Groß und Klein
Hildegard lebte vor fast 1000 Jahren in einem Kloster und hat eine ganzheitliche Lehre aufgestellt, die größtenteils auch heute noch Gültigkeit hat. Sie lebte mit der Natur und gewann ihre Heilmittel aus der Natur. Im Vortrag hörten Sie von den wichtigsten Pflanzen laut Hildegard und wie man sie leicht in unseren täglichen Ablauf integrieren kann. Hildegard liebte den Dinkel. Probieren Sie doch zum Frühstück Habermus lt. H.v.B., zu Mittag ein Bitterpulver und am Abend ein Kräuterelixier oder den Schlafwein.
Ein Klassiker aus dem Mittelalter ist die Veilchensalbe.
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